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Wie können wir die Zukunft der Klinikverpflegung gesund und nachhaltig gestalten?

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Wie können wir die Zukunft der Klinikverpflegung gesund und nachhaltig gestalten?

Dies war die zentrale Fragestellung beim Zukunftsforum für gesunde Klinikernährung von PAN Dach am 16.-17.03.2026  am Universitätsklinikum Essen

Wichtige Impulse, die wir mitgenommen haben: Ein engagiertes Team, eine klare Vision und Leuchtturm Projekte/Betriebe, die Inspiration und Lösungen liefern, sind entscheidend.

Viele komplexe Themen wurden in den sechs Fachworkshops bearbeitet sowie Lösungsansätze und Erfahrungen geteilt.

• Ernährungsmedizin & Großküche
• Personalisierte Ernährung
• Gesunde Ernährung mit einem Budget von 7,07 €
• Kommunikation und Change Management
• Daten, Evaluation und Vergleichbarkeit
• Wissensvermittlung und Fortbildung

Workshop Daten, Evaluation und Vergleichbarkeit

Im Workshop „Daten, Evaluation und Vergleichbarkeit“ stellte Toni Meier den FOODPRiNT4U als Speisenbilanzierungs- und Optimierungstool vor, mit dessen Hilfe Auswirkungen auf Umwelt, Klima und Gesundheit von Lebensmitteln sichtbar werden. Gemeinsam mit Carolin Gennburg von Allianz für Verantwortungsvolle Esskultur, Christian Feist von GESOCA, Dr. Heidemarie Haller vom Zentrum für Naturheilkunde und Planetare Gesundheit der Universitätsmedizin Essen und allen Teilnehmenden wurde zudem diskutiert, wie wichtig messbare Daten bei der Gestaltung der Ernährung helfen.

Messbare Daten zeigen, wo der aktuelle Status Quo liegt, unterstützen bei der Entscheidungsfindung und machen die Zielerreichung belegbar.

INWASTEMENT Ein zentrales Thema

Auch unser Ansatz INWASTEMENT war zentraler Bestandteil des Zukunftsforums. Wie bringen wir eine ausgewogene Ernährung mit knappem Budget auf die Teller. Die Rückläufe an Lebensmitteln im Krankenhaus sind häufig ein Thema, mit dem es sich lohnt sich zu beschäftigen. Mit bereits kleinen Stellschrauben bietet sich hier die Möglichkeit finanzielle Einsparungen zu zielen und somit in die Speisen-Qualität zu reinvestieren. D.h. wenn wir es schaffen, den Lebensmittelabfall zu reduzieren, setzen wir Ressourcen frei die in die Qualität der Speisen fließen können.

Leuchttürme

Darüber hinaus wurden internationale Leuchttürme vorgestellt. Darunter:

Wie eine Krankenhausküche à la carte funktioniert anhand der Kopenhagener Klinik Herlev og Gentofte Hospital. Eine à la carte Verpflegung, die gleichzeitig auch die Nährstoffversorgung mitdenkt, funktioniert. Gleichzeitig sind die Speisen komplett frisch vor Ort zubereitet, ausgewogen und nachhaltig.

Greener by Default: eine Initiative aus Chicago, die Unternehmen ermutigt die pflanzliche Auswahl zum Standard-Gericht zu erklären. Tierische Produkte werden dabei nicht komplett vom Speiseplan verbannt, sondern bleiben als Wahlmöglichkeit oder Add-on bestehen. Mit einer simplen Umstellung können großartige Ergebnisse erzielt werden, sodass Treibhausgasemissionen sinken, die Gästezufriedenheit weiterhin hoch bleibt.

Fazit

Worin sich alle letztendlich einig waren: Wichtig dabei ist, dass die Gerichte schmecken und ansprechend sein müssen.

    Wie geht es nun weiter?

    Jetzt geht es darum, die Ergebnisse weiterzutragen, zu konkretisieren und gemeinsam dranzubleiben. Die Initiative für gesunde Klinikernährung schafft genau dafür den Raum und PAN DACH die Plattform

    Was ist PAN

    Physicians Association for Nutrition (PAN) wurde 2018 gegründet und ist ein Netzwerk, mit der Vision eine gesunde und zukunftsfähige Ernährung mitzugestalten. Bestehend aus Ärzt:innen und Gesundheitsfachkräften setzt sich PAN dafür ein, ernährungsbedingte Krankheiten zu reduzieren und die Gesundheit von zu verbessern. Das Ziel ist es, Ernährung zu einem integralen Bestandteil der Gesundheitsversorgung zu machen und Gesundheitsfachkräfte in die Schaffung gesunder, nachhaltiger Ernährung einzubeziehen. PAN agiert international. 2024 ist aus dem Netzwerk PAN Dach entstanden, die gezielt in Deutschland, Österreich und der Schweiz diese Wende im voranbringt.

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    Das Formular

    Wir entscheiden immer für den Prozess.
    In manchen Einrichtungen fällt es leichter, wenn wir die Abfallwerte über ein einfaches Formular erfassen und dann erst digitalisieren.

    Entscheidend ist, dass wir den Prozess begleiten und valide Daten erhalten.

    Nur dann ist es möglich eine systematische Reduzierung zu erreichen.

    Sie möchten Ihr Einspar­potential herausfinden?

    Nutzen Sie unseren FOOD Waste Rechner