Abschlussveranstaltung mit Teilnehmenden eines Fach-Events im Konferenzzentrum – Gruppenfoto mit Netzwerk-Charakter.

Pressemeldung

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Green Guides GmbH unterstützt landesweites Projekt erfolgreich bei der Reduzierung von Lebensmittelabfällen in der Gemeinschaftsverpflegung

Plankstadt/Stuttgart, 04. März 2026
Mit dem Abschluss des Projekts „Bio gemeinsam genießen – Regionales Bio in Kantine, Mensa & Co.“ zieht die Green Guides GmbH eine positive Bilanz: In insgesamt elf Betrieben konnten hochgerechnet auf ein Jahr 36 Tonnen Speiseabfälle reduziert werden – ein bedeutender Erfolg für Umwelt, Wirtschaftlichkeit und nachhaltige Ernährung in Baden-Württemberg.

Diese Einsparungen entsprechen 150.000 Euro Warenkosten, rund 102 Tonnen CO₂, zwei Millionen Litern Wasser sowie 61.441 Quadratmetern landwirtschaftlicher Fläche. Diese Größen machen in der Praxis einen klaren Unterschied: Das entspricht 364 Autofahrten von Kiel nach Oberstdorf, 13.683 Badewannenfüllungen und 235 Tennisplätzen.

Daten, die Prozesse verändern: Nassmüll-KPIs als Schlüssel

Als Umsetzungspartner brachte die Green Guides GmbH ihre spezialisierte Food Waste-Expertise ein und entwickelte für jeden Standort individuelle Kennzahlen für den Speiseabfall (Nassmüll-KPIs) Diese machten für viele Betriebe erstmals sichtbar,

  • wo Speiseabfälle im Prozess entstehen,
  • wie hoch der vermeidbare Anteil ist,
  • und welche Stellschrauben zu den größten Effekten führen.

„Die strukturierten Messungen waren für viele Küchen ein Wendepunkt. Aus Bauchgefühl wurden belastbare Fakten und damit eine Grundlage für strategische, praxisnahe Entscheidungen“, erklärt Julia Wolfrom, Projektleitung bei Green Guides.

Die darauf aufbauenden Maßnahmen, von präziseren Portionsgrößen über kalibrierte Komponenten bis zu verbesserten Planzahlen und geschulten Teams, führten zu Effizienz- und Nachhaltigkeitsgewinnen.

Anerkennung durch das Ministerium

Die enge Zusammenarbeit wurde vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg ausdrücklich gewürdigt. Die positiven Rückmeldungen der Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer zeigen, dass die intensive Betreuung der Küchen durch die Green Guides maßgeblich zu den sehr guten Ergebnissen beigetragen haben. Durch die erzielten Einsparungen im Rahmen der Lebensmittelabfallmessungen haben die Einrichtungen, Betriebe und Caterer die Möglichkeit, mehr Budget für bio-regionale Produkte einzusetzen.

Diese Rückmeldung unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die Ernährungsstrategie des Landes und den Wert einer fachlich fundierten, gleichzeitig praxisnahen Begleitung.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unsere einmalige Expertise im Bereich Food Waste-Management in diesem Landesprojekt einbringen konnten. Die Ergebnisse zeigen klar: Wer Abfälle genau misst, versteht seine Prozesse besser – und wer sie versteht, kann sie gezielt verbessern. Wir sind stolz darauf, Küchen dabei zu unterstützen, nachhaltiger, effizienter und ressourcenschonender zu arbeiten.“ Betont Torsten von Borstel, Geschäftsführer der Green Guides

Fazit: Messen allein reicht nicht – entscheidend ist, daraus zu lernen und Veränderungen anzustoßen

Das Projekt hat gezeigt, dass Speiseabfälle nicht nur erfasst, sondern auch richtig interpretiert und in konkrete Maßnahmen übersetzt werden müssen. Erst die Verbindung aus Datenanalyse, Küchenpraxis und kontinuierlicher Prozessbegleitung führt zu messbaren Erfolgen.

Mit ihrer Kombination aus wissenschaftlich fundierter Methodik, praxisnaher Beratung und langjähriger Spezialisierung auf Food Waste bietet die Green Guides GmbH Küchen eine außergewöhnliche Expertise, um ihren Ressourcenverbrauch deutlich zu senken – und damit sowohl ökonomisch als auch ökologisch nachhaltig zu wirken.

Abschlussveranstaltung mit Teilnehmenden eines Fach-Events im Konferenzzentrum – Gruppenfoto mit Netzwerk-Charakter. Copyright Jean-Claude Winkler

© Jean-Claude Winkler

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Das Formular

Wir entscheiden immer für den Prozess.
In manchen Einrichtungen fällt es leichter, wenn wir die Abfallwerte über ein einfaches Formular erfassen und dann erst digitalisieren.

Entscheidend ist, dass wir den Prozess begleiten und valide Daten erhalten.

Nur dann ist es möglich eine systematische Reduzierung zu erreichen.

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