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Tomate ist nicht gleich Tomate – und Soße nicht gleich Soße

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Tomate ist nicht gleich Tomate – und Soße nicht gleich Soße

Warum präzise Produktdaten der Schlüssel zu klimafreundlichen und gesunden Einkaufsentscheidungen sind

Tomaten sind ein Sinnbild gesunder Ernährung: reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Doch wenn aus ihnen eine Tomatensoße wird, entscheidet nicht allein die Frucht über Qualität, Klima- und Gesundheitseffekte. Produktionsprozesse, Zutatenzusammensetzung, Herkunft und Verarbeitung beeinflussen den ökologischen Fußabdruck und die ernährungsphysiologische Qualität erheblich.

Ein Blick in unsere FOODPRiNT4U-Datenbank zeigt: Unterschiede innerhalb einer Produktgruppe können deutlich schwanken, und genau hier wird es für den Einkauf spannend.

Drei Tomatensoßen – drei völlig verschiedene Profile

ProduktKlima-Fußabdruck (g CO₂e/100g)Wasser-Fußabdruck (l/100g)Flächen-Fußabdruck (m²/100g)Umwelt-Fußabdruck (UBP/100g)NutriRECIPE-Index (%)
Tomatensoße 1144,9 (B)6,6 (A)0,01 (A)5,4 (A)108 (A)
Tomatensoße 2151,6 (B)7,3 (A)0,02 (A)6,4 (A)68 (B)
Tomatensoße 3406,7 (D)16,2 (A)0,11 (A)20,0 (C)52 (C)

Die Werte sprechen für sich:

  • Tomatensoße 3 hat im Vergleich zu den beiden anderen Varianten fast den dreifachen CO₂-Fußabdruck.
  • Der NutriRECIPE-Index, der die ernährungsphysiologische Qualität abbildet, liegt zwischen 52 % und 108 % – ein deutlicher Hinweis auf Unterschiede bei Zutaten, Salz- oder Zuckergehalt.
  • Selbst bei identischen Wasser- und Flächenlabels kann die Gesamt-Umweltbelastung (UBP) deutlich variieren.

Warum Durchschnittswerte in die Irre führen

In vielen Nachhaltigkeitsbewertungen werden Durchschnittswerte für Produktgruppen verwendet. Das ist bequem, aber problematisch:

  • Polyprodukte wie Tomatensoßen bestehen aus mehreren Zutaten, deren Herkunft, Anbauweise und Verarbeitung stark schwanken.
  • Durchschnittswerte verschleiern Unterschiede und lassen Einsparpotenziale ungenutzt.
  • Eine gezielte Auswahl klimafreundlicher und gesunder Produkte ist nur mit produktspezifischen Daten möglich.

FOODPRiNT4U geht hier tiefer: Wir erfassen nicht nur den CO₂-Fußabdruck, sondern auch Wasserverbrauch, Flächennutzung, Umweltbelastungspunkte und den NutriRECIPE-Index für jedes einzelne Produkt.

Doppelte Wirkung: gut für den Menschen, gut fürs Klima

Entscheidungen auf Basis unserer Daten ermöglichen einen Spagat, der oft als unmöglich gilt:

  • Klimafreundlich einkaufen – durch präzise Auswahl von Produkten mit geringer Umweltbelastung.
  • Gesundheitsförderlich handeln – dank Berücksichtigung von Energiegehalt, 19 Nährwerten und energieadjustierter Nährstoffdichte.

Damit können Küchenleiter:innen, Einkäufer:innen und Nachhaltigkeitsverantwortliche faktenbasiert Produkte vergleichen – und ihre Beschaffung so gestalten, dass sie Klimaziele unterstützen, Reportingziele erfüllen und gleichzeitig die Ernährung verbessern.

Fazit: Transparenz schafft Handlungsspielraum

Die Auswertung unserer drei Tomatensoßen ist nur ein kleiner Ausschnitt aus unserer umfangreichen Artikel-Datenbank. Sie zeigt eindrucksvoll: Wer Entscheidungen auf Basis präziser, produktspezifischer Daten trifft, kann Kosten, Klima und Gesundheit gleichzeitig optimieren.

Mit FOODPRiNT4U bieten wir Ihnen ein Werkzeug, das über den Tellerrand hinausblickt – und Ihnen die Informationen liefert, die Sie für eine zukunftsfähige Verpflegung brauchen.
Unternehmen, die mit klaren Systemgrenzen arbeiten, reale Daten nutzen und Wirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette betrachten, sind regulatorisch vorbereitet – und kommunizieren glaubwürdig.

Hier gibt’s ein bilanziertes Rezept zum Download

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Das Formular

Wir entscheiden immer für den Prozess.
In manchen Einrichtungen fällt es leichter, wenn wir die Abfallwerte über ein einfaches Formular erfassen und dann erst digitalisieren.

Entscheidend ist, dass wir den Prozess begleiten und valide Daten erhalten.

Nur dann ist es möglich eine systematische Reduzierung zu erreichen.

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Nutzen Sie unseren FOOD Waste Rechner